Berlin (dpa) l Niedrige Zinsen machen Wohneigentum für viele derzeit erschwinglich. Wer die Finanzierung der eigenen Immobilie plant, sollte sich auch nach Fördermöglichkeiten umschauen, rät die Stiftung Warentest. Denn für den Erwerb von Wohneigentum gibt es mehrere Möglichkeiten. Ein Überblick:

Förderung vom Bund: Die staatliche KfW-Bank bietet Immobilienkäufern unter anderem zinsgünstige Kredite (KfW-Wohneigentumsprogramm 124). Auch werden Mittel für energieeffizientes Bauen vergeben (Energieeffizient Bauen 153). Diese Angebote können in die Finanzierung des Eigenheims integriert werden. Allerdings kann es sein, dass eine Finanzierung über einen Baufinanzierer ohne KfW günstiger ist als ein Darlehen eines Konkurrenten mit KfW.

Wohn-Riester: Eine andere Möglichkeit ist eine Baufinanzierung mit Riester-Förderung. Hierbei hilft der Staat über die Zulagen bei der Tilgung. Er gewährt jährlich bis zu 175 Euro Grundzulage sowie bis zu 185 Euro pro Kind oder 300 Euro für 2008 und später geborene Kinder. Bis zu 2100 Euro pro Jahr lassen sich steuerlich als Sonderausgaben absetzen. Im Rentenalter muss die Förderung aber versteuert werden.

Förderung der Bundesländer: Auch in den einzelnen Bundesländern gibt es Möglichkeiten, Unterstützung für die Finanzierung zu bekommen. Einen Überblick bekommen Verbraucher auf einem Portal vom Verbraucherzentrale Bundesverband. Städte und Gemeinden sowie Kirchen helfen Käufern ebenfalls auf verschiedenen Wegen. Informationen hierüber sind unter anderem im Internet zu finden.