Berlin (dpa) l Kommt das, was ich sage, auch wirklich richtig an? Das Magazin "topeins" (Ausgabe 01/2021) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) hat vier Tipps, die bei der Vermeidung von Missverständnissen helfen sollen.

Haltung bei der Ansprache: Dem Gegenüber höflich und respektvoll zu begegnen, ist nicht nur eine Frage der Höflichkeit. Vielmehr verhindert es auch, dass ein Gesprächspartner in den Abwehrmodus schaltet. Entsprechend wird das Gesagte auch besser aufgenommen.

Konzentration auf das Wesentliche: Wer möchte, dass seine Botschaft ankommt, sollte sich vorab überlegen, an wen sie adressiert ist. Sonst fühlt sich der entscheidende Mitarbeiter oder die relevanten Mitarbeiterinnen womöglich gar nicht angesprochen. Daneben gilt: Kurz halten und klar formulieren.

Keine falschen Erwartungen

Keine falschen Erwartungen: Ein langer Team-Termin wird angesetzt, bei dem am Ende nichts herauskommt. Genau solche falschen Erwartungshaltungen gilt es zu vermeiden, wenn Beschäftigte keine Missverständnisse provozieren wollen. Gerade Führungskräfte sollten daher immer mitdenken, welche Erwartungen das Team oder Beschäftigte an ein Gespräch haben könnten.

Aufmerksam zuhören: Gerade da, wo es hierarchische Unterschiede zwischen Beschäftigten und Führungskräften gibt, besteht Gefahr für Missverständnisse. Vorgesetzte sollten ihre Aufmerksamkeit in der Rolle des Zuhörers deutlich signalisieren und ihren Gesprächspartnern so vermitteln, dass sie sich Zeit nehmen. Durch Lächeln, Nicken oder passende Nachfragen zeigt man dem Gegenüber außerdem, dass man wirklich zuhört und das Anliegen des anderen verstanden hat.