Köln (dpa) l Rasenroboter sollen Hobbygärtner bei einer Arbeit entlasten, die mühsam und auch oft recht anstrengend ist.

Schließlich soll mehr Zeit für das Gewerke im Garten sein, das auch wirklich Spaß macht. Grundsätzlich funktioniert das auch gut – trotzdem sollten sich alle, die ein solches Gerät kaufen wollen, von der Idee verabschieden, der kleine Roboter könne komplett autark arbeiten. Er braucht Hilfe, täglich.

„Meine Erfahrung bei diesem Test hat gezeigt, man muss wirklich an jedem Abend aufräumen, sonst werden auch liegengebliebene Bälle und Gartenwerkzeuge am nächsten Tag beschädigt“, berichtet Peter Baruschke, Test-Redakteur von „Selbst ist der Mann“. Die Zeitschrift hat gemeinsam mit dem Tüv Rheinland zwölf Geräte getestet (Ausgabe April 2020).

Müssen oft aus stillstand befreit werden

Die Sensoren von elf der zwölf Rasenmäher stoppen diese bei einigen Hindernissen nicht ausreichend. Auch vor Kinder-Attrappen machen sie nicht halt – im wahren Leben würden die Messer Kinderfinger, -arme und Füße verletzen.

Baruschkes Rat: Konsequent den Rasen aufräumen, bevor der Roboter loslegt.Auch mit einer unebenen Rasenfläche oder mit erhöhten Wurzeln haben manche Geräte Probleme.

Vor allem besonders kompakte Mähroboter und auch einige der preiswerteren Geräte brauchten fast täglich eine Hand, die sie nach einem Stillstand wieder befreiten, berichtet Peter Baruschke.

Trotzdem erhielten diese fünf der zwölf Geräte die Gesamtnote „gut“: Der RMI 422 PC von Stihl, der smart Sileno lif von Gardena, der Robolinho 500i von Al-Ko, der Automower 305 von Husqvarna und auch der P10 Powerworks.