Stuttgart (vs) l Damit auch die tierischen Begleiter den Urlaub genießen können, sollten ihre Halter auf tiergerechte Transportmittel und Unterkünfte achten. „Um sicherzustellen, dass der Hund rundum gut versorgt ist und an alles Wichtige gedacht wurde, kann eine Checkliste hilfreich sein“, rät Jana Hoger, Fachreferentin für tierische Mitbewohner bei der Tierrechtsorganisation Peta.

Tierfreundliche Unterkunft Tierfreundliche Un

Von Reisen mit dem Flugzeug ist abzuraten. Wenn der Hund inklusive Reisetasche mehr als acht Kilogramm wiegt, muss er die Reise bei den meisten Airlines im Frachtraum des Flugzeugs verbringen. Das verängstigt und stresst Hunde sehr und ist zudem gefährlich für das Tier.

Die Reise mit dem Auto sollte etappenweise erfolgen, um allen Reisenden ausreichend und auch längere Pausen zu gönnen. So können sich Hunde ebenfalls die Füße vertreten. An Autobahnparkplätzen sollte der Hund immer durch eine Leine und ein gut sitzendes Geschirr gesichert sein. Während der gesamten Autoreise ist es wichtig, dem Hund Wasser in einem auslaufsicheren Napf anzubieten.

Sicher ans Ziel kommen

Bei der Autoreise sollte der Hund in einer Transportbox oder mit einem Anschnallgurt gesichert sein. Nur so fährt der Vierbeiner sicher mit in dem Urlaub und wird nicht verletzt, wenn der Fahrer doch einmal stärker bremsen muss.

Reiseübelkeit bei Hunden

Neigt der Vierbeiner zu Reiseübelkeit, kann es sinnvoll sein, sich beim Tierarzt des Vertrauens pflanzliche Medikamente gegen die Übelkeit verschreiben zu lassen. Auch die Reiseapotheke gehört zur Vorbereitung für den Urlaub mit Hund. Sinnvoll ist eine vorherige tierärztliche Beratung. Medikamente gegen Durchfall und Erbrechen sowie Verbandsmaterial zur Wundversorgung sollten keinesfalls fehlen.

Gültige Ausweisdokumente mitführen

Es ist wichtig, sich bereits vor der Reise über die ländereigenen Einreisebestimmungen zu informieren. Geht es über die deutsche Grenze hinaus, muss immer ein EU-Heimtierausweis mitgeführt werden. Der Hund benötigt zudem eine gültige Tollwutimpfung und einen Mikrochip. Der tierische Freund sollte immer bei einem Heimtierregister registriert sein. Anhand der Chipnummer lassen sich Hund und Halter ganz einfach identifizieren.

Schutz vor Krankheiten

Um sicher zu gehen, dass der Hund vor gefährlichen Krankheiten geschützt ist, sollten Hundehalter vor dem Urlaub einen Tierarzt über das Reiseziel in Kenntnis setzen.

Vor Hitze schützen

In der Sonne herrscht auch für Vierbeiner Sonnenbrandgefahr! Daher ist es ratsam, den Hund an empfindlichen Stellen mit geeignetem Sonnenschutz einzucremen und am Strand für ausreichend Schutz, beispielsweise durch eine „Strandmuschel“, zu sorgen. Von langen Spaziergängen in der prallen Mittagssonne sollte abgesehen werden.

Außerdem darf der Vierbeiner niemals alleine im Auto zurückgelassen werden – das Wageninnere kann sich binnen weniger Minuten auf Backofenniveau erhitzen und zur Todesfalle für Hunde werden.