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Abiturschnitt in Sachsen-Anhalt auf 2,23 verbessert

Maskenpflicht, Abstandsgebot und weiteren erheblichen Einschränkungen zum Trotz haben Tausende in Sachsen-Anhalt ihr Abitur gemacht. Der Blick auf die Details zeigt, wie sehr sich die Arbeit gelohnt hat.

Von dpa
Ein selbst gefertigtes Hinweisschild informiert über den beginn der schriftlichen Abiturprüfung.
Ein selbst gefertigtes Hinweisschild informiert über den beginn der schriftlichen Abiturprüfung. Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Magdeburg - An den allgemeinbildenden Schulen in Sachsen-Anhalt haben in diesem Jahr 4981 junge Frauen und Männer das Abitur bestanden. Der Notenschnitt lag nach Angaben des Bildungsministeriums bei 2,23 - und damit klar über dem Schnitt der vorangegangenen Jahre. 2020 hatte er 2,31 betragen, 2019 noch 2,3. 170 Schülerinnen und Schüler erzielten dieses Mal die Bestnote 1,0. Insgesamt steht bei mehr als einem Drittel (35 Prozent) in der Abinote eine Eins vor dem Komma.

192 bestanden das Abitur nicht - 3,7 Prozent der zugelassenen Prüflinge. Vergangenes Jahr waren es 296 (5,3 Prozent). „Die Ergebnisse sind ein Beleg für die konzentrierte und verlässliche Arbeit der Schulen und Behörden“, erklärte Bildungsminister Marco Tullner (CDU). „Wir haben ein großes Augenmerk auf die Prüfungsvorbereitungen gelegt und Abschlussklassen bereits früh zurück in die Schulen holen können.“ So sei es gelungen, bei hohen Ansprüchen ein reguläres Abitur anbieten zu können. Alle könnten stolz sein.

Der Abi-Jahrgang 2021 wurde schon im vergangenen Jahr durch Corona bei der Vorbereitung auf den Abschluss eingeschränkt. Deshalb gab es „Anpassungen“ bei den Abschlussprüfungen wie eine um 30 Minuten verlängerte Bearbeitungszeit in allen schriftlichen Prüfungen. Auch die Zeit für die Auswahl wurde angeglichen. In Mathematik gab es thematische Schwerpunkte sowie zusätzliche Wahlmöglichkeiten.