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Neuester WhatsApp-BetrugPolizei warnt: Diese Opfer werden aktuell ins Visier genommen

Die Polizei warnt aktuell vor einer ganz neuen WhatsApp-Betrugsmasche. Die Täter geben sich dabei als Behörden aus und kontaktieren per WhatsApp eine ganz bestimmte Personengruppe. Darauf müssen Sie achten und so schützen Sie sich vor den Betrugsversuchen.

Von DUR/rw Aktualisiert: 14.02.2024, 10:00
Täter nehmen per WhatsApp mehrmals Kontakt zu ihren Opfern auf, warnt das LKA Niedersachsen.
Täter nehmen per WhatsApp mehrmals Kontakt zu ihren Opfern auf, warnt das LKA Niedersachsen. Foto: dpa

Halle (Saale). - Das Landeskriminalamt Niedersachsen warnt vor einer neuen Betrugsmasche per WhatsApp: Täter geben sich als Polizeidienststelle oder eine andere Behörde aus und kontaktieren Personen, die bereits Opfer eines Betrugs geworden sind.

Sie gaukeln ihren Opfern zum Beispiel vor, dass sie ihr verlorenes Geld zurückbekommen können. So wollen die Täter an neue Konto-, Ausweis- und Zugangsdaten gelangen oder ihre Opfer zu weiteren Überweisungen bewegen, teilte das LKA Niedersachsen mit.

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WhatsApp-Betrug: Täter geben sich als Polizeibehörde aus

In den WhatsApp-Nachrichten beziehen sich die Betrüger auf vorherige Straftaten, die von den Opfern angezeigt wurden. "Dabei werden im Text auch echte Namen und die korrekte Schadenssumme aus dem alten Verfahren genannt", heißt es. Damit versuchen die Täter, ihre Nachrichten glaubwürdig zu machen.

Betrüger geben sich als offizielle Stelle aus, um ihre Opfer weiter auszunehmen.
Betrüger geben sich als offizielle Stelle aus, um ihre Opfer weiter auszunehmen.
Foto: Landeskriminalamt Niedersachsen

Bei den vorherigen Delikten kann es sich nach Angaben des LKA Niedersachsen unter anderem um Messenger-Betrug, Warenbetrug (etwa über Kleinanzeigeportale) oder den Enkeltrick handeln.

Keine Daten preisgeben oder Geld überweisen

Das LKA Niedersachsen betont, dass weder die Polizei noch andere Behörden Opfer von Straftaten per Messenger kontaktieren. Daher sollten Empfänger solcher Nachrichten "auf keinen Fall" auf die Anweisungen eingehen.

Wer eine solche Nachricht bekommen hat, sollte sich laut LKA an seine örtliche Polizeidienststelle wenden. Wer sensible Daten preisgegeben oder gar Geld überwiesen hat, sollte seine Bank kontaktieren und im Anschluss Anzeige bei der Polizei erstatten.

Whatsapp-Nutzer können ihre Daten überpüfen

Überdies kann jeder Whatsapp-Nutzer prüfen, ob seine Daten bereits missbraucht wurden. Denn die landen oft in Internet-Datenbanken. Mit dem „HPI Identity Leak Checker“ des Hasso-Plattner-Institutes oder auf „Have i been pwned“ kann jeder Whatsapp-Kunde seine Daten kontrollieren.

Potenzielle Opfer von Whatsapp-Betrug können hier einsehen, ob ihre Mailadressen oder andere persönliche Daten wie Handynummern und Adressen bereits irgendwo im Internet zugänglich sind.