Magdeburg (muß/dt) l Das Gütermotorschiff „Drebkau“ hat sich Montag auf der Elbe bei Coswig aus bisher ungeklärter Ursache selbst festgefahren - und bleibt es auch. Aufgrund des Wasserstandes sind die ersten Versuche des Freischleppens fehlgeschlagen, teilt die Wasserschutzpolizei Sachsen-Anhalt am Dienstag mit.

Aufgrund der zu erwartenden steigenden Wasserstände bis zum Freitag, 15. Februar, entschloss sich der Schiffsführer in Absprache mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt, auf ein Freischleppen vorerst zu verzichten und es gegebenenfalls mit eigener Antriebskraft zu versuchen, heißt es weiter in der Mitteilung.

Derzeit liegen Boote der Wasserschutzpolizei an dem havarierten Schiff. Die Beamten haben die Ermittlungen an Bord aufgenommen. Zu Personen- oder Umweltschäden ist es nicht gekommen.

Die Wasserschutzpolizei stellt aber klar, dass das Gütermotorschiff sich außerhalb der Fahrrinne befindet und keine Gefährdung für sich und die weitere Schifffahrt darstellt.