Sprengstoffexplosionen

Mutmaßliche Zigarettenautomaten-Sprengerbande in Dessau-Roßlau gestellt

Eine langanhaltende Serie von Zigarettenautomaten-Sprengungen in Dessau-Roßlau scheint zum Ende gekommen zu sein. Die Polizei hat zwei Tatverdächtige ermittelt, die die Explosionen herbeigeführt haben sollen.

Dessau-Rosslau (vs). Nach mehrmonatigen Ermittlungen der Polizei wegen des Verdachts des Herbeiführens von Sprengstoffexplosionen, stehen ein 34-jähriger Mann und eine 29-jährige Frau aus Dessau-Roßlau im Tatverdacht, eine Mehrzahl an Zigarettenautomaten im Stadtgebiet von Dessau-Roßlau zuerst gesprengt und in Folge dessen sich an deren Inhalten unrechtmäßig bereichert zu haben.

Im Rahmen des Ermittlungsverfahrens wurde durch einen Ermittlungsrichter ein Durchsuchungsbeschluss für die im Stadtgebiet von Dessau befindlichen Wohnungen der beiden Beschuldigten erlassen. Innerhalb der am 4. Mai durchgeführten Durchsuchungsmaßnahmen, in welche auch Spezialkräfte des Landeskriminalamts Sachsen-Anhalts involviert waren, wurden bei dem 34-jährigen Beschuldigten u.a. Sprengmittel und Selbstlaborate sowie bei der 29-jährigen Beschuldigten weitere Beweismittel aufgefunden und sichergestellt.

Nach erfolgter Aktenvorlage bei der zuständigen Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau wurde gegen den 34-jährigen Beschuldigten Haftantrag gestellt.

Der zuständige Haftrichter verkündete am 5. Mai einen Haftbefehl gegen den Beschuldigten und ordnete Untersuchungshaft an. Es erfolgte die Verbringung in eine Justizvollzugsanstalt.

Die 29-jährige Beschuldigte befindet sich auf freiem Fuß.