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Sieben Anzeigen in zwei Tagen: 19-Jähriger fällt im Hauptbahnhof Halle mehrfach negativ auf

Ein 19-jähriger Reisender beschäftigte die Bundespolizei in Halle am vergangenen Wochenende gleich mehrfach. Die traurige Bilanz: Er erhielt sieben Strafanzeigen in nur zwei Tagen.

Halle (vs). Zunächst informierte ein Zugbegleiter am Samstag gegen 20:30 Uhr das Bundespolizeirevier in Halle über den Mann, der den ICE auf der Strecke Erfurt - Halle nutzte und kein gültiges Zugticket vorweisen konnte. Zudem versuchte er während der Fahrt einer 47-jährigen Frau ihre Handtasche zu entwenden, indem er ihre Tasche, die sich unter dem Sitz befand, zu sich zog. Die Frau bemerkte dies und konnte einen Diebstahl verhindern.

Randalierer wehrt sich gegen Polizisten und hat Drogen dabei

Nach Ankunft des Zuges im Hauptbahnhof Halle um 20:45 Uhr erwartete eine Streife der Bundespolizei den 19-Jährigen auf Bahnsteig 6. Da er keine Identitätspapiere vorweisen konnte, wurde der Mann marokkanischer Staatsangehörigkeit mit zur Polizeidienststelle genommen. Bei der sich anschließenden Durchsuchung sperrte er sich und versuchte die Beamten von sich zu schieben. Neben einem Ausweis fanden die Einsatzkräfte auch noch ein Päckchen mit circa 0,9 Gramm vermutlich Cannabis in seiner Unterhose und stellten dies sicher.

Der Mann erhielt daraufhin Strafanzeigen wegen der begangenen Leistungserschleichung, des versuchten Diebstahls, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Auffälligkeiten gehen am Sonntagmorgen weiter

Am darauffolgenden Sonntag fiel der 19-Jährige im Hauptbahnhof Halle dann erneut auf. Sicherheitsmitarbeiter der Bahn verwiesen ihn gegen 3:30 Uhr aus dem Bahnhof, da er gegen die Hausordnung verstoßen hatte. Dieser Aufforderung kam er trotz mehrmaliger Wiederholung nicht nach, weshalb die Mitarbeiter der Bahn eine Streife der Bundespolizei hinzuzogen. Bei der sich anschließenden Durchsetzung des Platzverweises sperrte sich der Mann erneut gegen die polizeilichen Maßnahmen und beleidigte die Sicherheitsmitarbeiter mit ehrverletzenden Worten.

Dies brachte ihm drei weitere Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruchs, eines weiteren Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ein.