Blutspenden sollen Auskunft über Herdenimmunität geben

Sina Schuldt dpa

Magdeburg (dpa/sa) - Mithilfe von Blutspenden will die Universität Magdeburg genauere Daten zur Ausbreitung des Coronavirus sammeln. Eine Studie soll Informationen zum aktuellen Stand der Herdenimmunität im Großraum der Landeshauptstadt liefern, wie die Universität am Freitag mitteilte. "Hierzu werden wir Blutspenderinnen und Blutspender aus Magdeburg und Umgebung auf Sars-CoV-2 Antikörper untersuchen", sagte Professor Hans-Gert Heuft laut Mitteilung. Den teilnehmenden Menschen wird den Angaben zufolge kein zusätzliches Blut abgenommen, da die Probe für die Untersuchung Bestandteil der Blutspende sei. Zusätzlich müssen Studienteilnehmer einen Fragebogen ausfüllen.

Interessierte können sich online oder telefonisch zur Blutspende in der Uni-Blutbank anmelden. Die Studie ist eine Kooperation der Blutbank und zwei Instituten der Universitätsmedizin Magdeburg. Das Land fördere die Erhebung mit 240 000 Euro, hieß es.

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