Zweiter Weltkrieg

Bombenentschärfung in Halle: 2800 Menschen sollen Häuser verlassen

Die Entschärfung von zwei Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg in Halle gestaltet sich schwieriger als angenommen.

Von dpa
Der Schriftzug „Polizei“ steht auf einem Streifenwagen.
Der Schriftzug „Polizei“ steht auf einem Streifenwagen. Jens Büttner/dpa-Zentralbild/ZB/Symbolbild

Halle -  Deshalb wird eine Evakuierung von Gebäuden am Dienstag im Stadtteil Silberhöhe vorbereitet, teilte die Stadt am Montag mit. Etwa 2800 Menschen seien davon betroffen.

Eine der beiden 75 Kilogramm schweren Fliegerbomben, die am Montag nicht entschärft werden konnte, soll am Dienstagmittag durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst am Fundort kontrolliert gesprengt werden. Dafür werde ab 10.00 Uhr ein Sicherheitsbereich mit einem 500-Meter-Radius evakuiert. Die Stadt stellt für die Betroffenen eine Turnhalle als Aufenthaltsort zur Verfügung, die Hallesche Verkehrs AG Busse bereit.

Die beiden Blindgänger waren am Freitag bei Bauarbeiten auf dem Gelände des Fußball-Nachwuchsleistungszentrums entdeckt worden. Eine Fliegerbombe konnten die Experten am Montag nach Angaben der Stadt entschärfen. Zwei Gartenanlagen waren aus Sicherheitsgründen von einer Evakuierung betroffen, Wohnhäuser indes noch nicht. Auf der Baustelle in Halle waren in den vergangenen Monaten bereits elf Fliegerbomben gefunden und von Experten unschädlich gemacht worden. Dies war auch mit Evakuierungen verbunden.