Magdeburg l Vor 20 Jahren hat Initiator Prof. Dr. Winfried Marotzki, ehemaliger Studien- und Lehrstuhlleiter an der Fakultät für Humanwissenschaften der Universität Magdeburg, ein studentisches Kurzfilmfestival ins Leben gerufen – die Videoexpo. Zu dieser Idee kam es, weil Studierende der Computervisualistik damals im Bereich Pädagogik audiovisuell arbeiten sollten. „Die Produkte, die dann dabei rausgekommen sind, waren so originell, dass wir sie einem breiteren Kreis zeigen wollten“, erinnert sich der Hochschullehrer im Ruhestand zurück.

Zum zweiten Mal in Folge wurden für die 20. Videoexpo unter der Leitung von Prof. Dr. Stefan Iske, Institut Bildung, Beruf und Medien der Uni Magdeburg, Studierende eingeladen, mit der Unterstützung des Medienzentrums der Uni kreative Kurzfilme mit einer maximalen Länge von zehn Minuten zu produzieren. Von der ersten Idee bis hin zum letzten Schnitt gestalten Studierende der Fachrichtungen Medienbildung, Bildungswissenschaften und Computervisualistik alle Szenen in Eigenregie und erzählen mit ihren Kurzfilmen eine Geschichte.

„Die besten Filme werden traditionell von Kommilitonen und Professoren am Premieren-Abend im Opernhaus Magdeburg gekürt und mit einem Preis ausgezeichnet“, beschreibt Medienbildungsstudent und Mitorganisator Marcel Dürschmidt. Drei Werke werden dann entweder dem goldenen, silbernen oder bronzenen Känguru ausgezeichnet - außerdem gibt es einen Publikumspreis.

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Damit eine festliche und bereits traditionelle Verleihung à la Hollywood stattfinden kann, wird das Filmfestival jedes Jahr von einer Gruppe Studierenden für Studierende und Interessierten organisiert. „Primär geht es an dem Abend um die Freude der Filmemacher und natürlich um die Auszeichnung ihrer Arbeiten“, erläutert die studentische Organisatorin Janne Stricker. Die Videoexpo ermöglicht dem medieninteressierten Nachwuchs, der filmischen Kreativität keine Grenzen zu setzen.

Wer gewinnt das goldene Känguru?

Die Filme werden im Vorwege von einer Jury ausgewählt, die sich aus Professoren und Mitarbeitenden verschiedener Lehrstühle der Universität Magdeburg sowie den Gewinnern des Vorjahres zusammensetzt. Bewertet werden Inhalt, Umsetzung, und filmische Mittel. Der Publikumspreis wird am Veranstaltungsabend im Saal per Stimmkärtchen, die vorab verteilt werden, vergeben.