Magdeburg l Ministerpräsident Haseloff will sich im Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am 29. April dafür starkmachen, dass die Gastronomie im Land schrittweise wieder in Gang kommt. „Wir müssen da weiterkommen", sagte er der Volksstimme. „Ich sehe die Probleme."

Zugleich betonte Haseloff: „Ich brauche so schnell wie möglich ein Konzept aus der Branche, wie in den gastronomischen Betrieben des Landes hygienische Auflagen oder Abstandsregelungen ganz konkret umgesetzt werden können." Dieses werde dann von den Fachbehörden des Landes geprüft.

Sollte das Konzept tragfähig sein, „bin ich auch bereit, landesspezifische Spielräume zu nutzen und eigene Wege zu gehen", sagte der Ministerpräsident. Einen konkreten Zeitpunkt nannte er nicht. Das hänge entscheidend von der weiteren Entwicklung der Infektionszahlen im Land ab, sagte Haseloff.

Rund 70.000 Hotel- und Gastronomie-Betriebe stehen nach Angaben des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) vor der Insolvenz. Den etwa 223.000 Betrieben der Branche gingen bis Ende April demnach rund zehn Milliarden Euro Umsatz verloren.

In Sachsen-Anhalt gibt es mehr als 4300 Gaststätten, Kneipen und Restaurants mit – je nach Saison – bis zu 20.000 Beschäftigten.

Den kompletten Artikel finden Sie in unserem E-Paper.