Haseloff: Keine drohende Impfpflicht durch die Hintertür

Von dpa 10.08.2021, 18:11 • Aktualisiert: 11.08.2021, 16:01
Reiner Haseloff (CDU) spricht.
Reiner Haseloff (CDU) spricht. Ronny Hartmann/dpa/Archivbild

Magdeburg - Sachsen-Anhalts amtierender und designierter Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) sieht in dem Ende der kostenfreien Tests keine Impfpflicht durch die Hintertür. „Jeder entscheidet sich frei, welchen Lebensstil und welche Umstände er im Leben organisieren möchte“, sagte Haseloff nach einer Bund-Länder-Schalte am Dienstag in Magdeburg. Es gebe aber auch das Bedürfnis der Menschen, sich vor Infektionen zu schützen. Das bedeute, dass am Ende der Hausherr entscheiden müsse, wer reingelassen werde und wer nicht.

Der Bund wird ab dem 11. Oktober nicht mehr die Kosten für Corona-Schnelltests für alle Bürger übernehmen. Wer sich nicht impfen lässt und zum Beispiel für einen Restaurantbesuch einen negativen Test braucht, muss diesen dann selbst bezahlen. Ausnahmen gelten nach einem Beschluss von Bund und Ländern vom Dienstag für Personen, die nicht geimpft werden können oder für die es keine allgemeine Impfempfehlung gibt. Das seien insbesondere Schwangere und Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren.