Coronavirus

Haseloff vorsichtig optimistisch für 2021

Ministerpräsident Haseloff zeigt sich für das kommende Jahr vorsichtig optimistisch. Es gebe die Chance, das Virus in Schach zu halten.

Magdeburg (dpa) l Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) geht vorsichtig optimistisch in das neue Jahr. Zwar habe die Corona-Pandemie auch einschneidende Auswirkungen auf Sachsen-Anhalt. Mit den Impfstoffen gebe es die Chance, das Virus in Schach zu halten. "Ich habe die große Hoffnung, dass 2021 das Jahr wird, in dem es uns gelingt, die Pandemie und ihre Folgen schrittweise zu überwinden", sagte Haseloff in seiner vorab verbreiteten Neujahrsansprache. Ausdrücklich bedankte sich der Ministerpräsident bei allen Beschäftigten im Gesundheits- und Pflegebereich. "Sie leisten selbstlos Großartiges", sagte Haseloff.

Zugleich betonte er, dass alle Berufsstände angesichts der Pandemie unter erschwerten Bedingungen arbeiten. Die Belastungen für alle Familien seien groß. "Jeder von uns ist von Unsicherheit und Sorge erfüllt. Bleibt meine Familie gesund? Wie geht es beruflich für mich weiter? Wie wird die Schulbildung für meine Kinder gewährleistet?", sagte Haseloff. "Diesen und viele andere Fragen müsse wir uns stellen, weil seit nunmehr zehn Monaten die weltweite Corona-Pandemie auch einschneidende Auswirkungen auf unser Land hat", sagte er.

Vieles, was am Beginn des Jahres geplant wurde, sei plötzlich unmöglich geworden. Statt Begegnung sei Distanz angesagt, eine völlig neue Erfahrung für alle Menschen. Angesichts der drastischen Zunahme der Infizierten und der stetig steigenden Zahl der an Corona Verstorbenen habe es keine vernünftige Alternative zu den verhängten Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie gegeben, sagte Haseloff.

Die Landesregierung habe in Absprache mit dem Bund und den Kommunen frühzeitig reagiert, indem bereits im März ein Nachtragshaushalt in Höhe von 500 Millionen Euro verabschiedet wurde. Es sollten Hilfen für diejenigen angeboten werden können, die vom Herunterfahren des gesellschaftlichen Lebens betroffen waren. "Und auch weiter stellen wir gemeinsam mit dem Bund umfangreiche Hilfen zur Verfügung, um die Auswirkungen der Pandemie auf unser Leben so gering wie möglich zu halten", sagte Haseloff.