Magdeburg / Wernigerode (tw) l Der AfD-Landesverband Sachsen-Anhalt hat am Montagnachmittag Volksstimme-Recherchen bestätigt, wonach es sich bei dem mutmaßlichen Kinderporno-Besitzer aus Schmatzfeld im Harz um einen AfD-Kommunalpolitiker handelt. Der 41-Jährige hatte bei den Kommunalwahlen am 26. Mai 2019 ein Mandat für den Nordharzer Gemeinderat errungen.

Die AfD schreibt in einer Pressemitteilung: "Grundsätzlich besteht bis zur Urteilsverkündung die Unschuldsvermutung. Der Landes- und Kreisvorstand sind sich jedoch darüber einig, dass bei rechtskräftiger Verurteilung ein Parteiausschlussverfahren unausweichlich gewesen wäre." Dieser Ordnungsmaßnahme sei der Beschuldigte zuvorgekommen, indem er mit sofortiger Wirkung seinen Parteiaustritt erklärte.  "Verbrechen gegen Kinder müssen mit aller Härte des Gesetzes geahndet werden", so die AfD.