Land mit bundesweit geringster Sieben-Tage-Inzidenz von 1,9

Von dpa
Ein Arzt hält einen Tupfer für einen Abstrich für einen Corona-Test in der Hand.
Ein Arzt hält einen Tupfer für einen Abstrich für einen Corona-Test in der Hand. Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/Symbolbild

Magdeburg - In Sachsen-Anhalt ist das Corona-Infektionsgeschehen dem Robert Koch-Instituts (RKI) zufolge derzeit so gering wie in keinem anderen Bundesland. Am Montagmorgen wies das RKI 1,9 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner und sieben Tage aus. Am Vortag waren es 1,8 gewesen, am Samstag 2,3. Den zweitniedrigsten Wert in Deutschland hatte Mecklenburg-Vorpommern mit 2,1.

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz betrug am Montag laut RKI-Dashboard 5,6. Binnen 24 Stunden wurden demnach 219 neue Corona-Fälle gemeldet und acht weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. In Sachsen-Anhalt gab es im selben Zeitraum eine neue Infektion. Es wurde kein neuer Todesfall gemeldet.

Am Montag gab das RKI für vier Landkreise und kreisfreie Städte eine Sieben-Tage-Inzidenz von 0 an: für Mansfeld-Südharz, Anhalt-Bitterfeld, Magdeburg und Dessau-Roßlau. Allein der Landkreis Börde lag mit 11,1 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner und sieben Tage im zweistelligen Bereich, alle anderen blieben zwischen 0,5 und 4,8.