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Im ersten Wahlgang erfolgreich Landtag Sachsen-Anhalt wählt Sven Schulze zum Ministerpräsidenten

Nach dem Rücktritt von Reiner Haseloff (CDU) hat die schwarz-rot-gelbe Koalition in Sachsen-Anhalt am Mittwoch (28. Januar 2026) den bisherigen Wirtschaftsminister Sven Schulze (CDU) zum neuen Ministerpräsidenten gewählt.

Von Michael Bock Aktualisiert: 28.01.2026, 11:19
Sven Schulze, bisher Minister für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten von Sachsen-Anhalt sowie CDU-Landesvorsitzender und Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2026, wurde am Mittwoch zum Ministerpräsidenten gewählt.
Sven Schulze, bisher Minister für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten von Sachsen-Anhalt sowie CDU-Landesvorsitzender und Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2026, wurde am Mittwoch zum Ministerpräsidenten gewählt. Foto: IMAGO/dts Nachrichtenagentur

Magdeburg - Für Schulzes Wahl im Landtag waren mindestens 49 Ja-Stimmen nötig. Die Koalition aus CDU, SPD und FDP verfügt über 56 Sitze. Im ersten Wahlgang kam der 46-Jährige in geheimer Abstimmung auf 58 Stimmen. Es gab 38 Nein-Stimmen, eine Stimme war ungültig.

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Selbst Haseloff hatte die nötige Mehrheit 2016 und 2021 im ersten Anlauf jeweils verfehlt. Vor zehn Jahren fehlten zuerst drei Stimmen, vor fünf Jahren war es zunächst eine. Jeweils im zweiten Wahlgang stimmten dann genug Parlamentarier für den Wittenberger.

Haseloff hatte sein Amt mit Ablauf des 27. Januar niedergelegt. Er wolle damit die „Koalition der Mitte“ stärken und zum Wohle des Landes beitragen, betonte der 71-Jährige. Er empfiehlt eine Fortsetzung der schwarz-rot-gelben Koalition über die Landtagswahl hinaus und möchte Schulze ermöglichen, bis zur Wahl am 6. September als Ministerpräsident seinen Bekanntheitsgrad zu erhöhen.

Vor der Wahl hattte Landtagspräsident Gunnar Schellenberger das politische Wirken von Wirken von Reiner Haseloff, der seit 2011 Ministerpräsident war, gewürdigt.