Globaler streik

Video: "Fridays for Future" - Zahlreiche Klimaproteste am Freitag in Sachsen-Anhalt geplant

Seit Monaten wirbt Fridays For Future für den 23. September als nächsten großen Protesttag. Die Klimaschützer sprechen von einem "globalen Klimastreik". Auch in Sachsen-Anhalt sind an diesem Freitag Demonstrationen geplant.

23.09.2022, 10:09
Fridays for Future hat für Freitag zu einem weltweiten «Klimastreik» aufgerufen. Auch in Magdeburg, Halle und Wittenberg sind Demos geplant. 
Fridays for Future hat für Freitag zu einem weltweiten «Klimastreik» aufgerufen. Auch in Magdeburg, Halle und Wittenberg sind Demos geplant.  Foto: Christian Charisius/dpa

Magdeburg/dpa/DUR - In ganz Deutschland und vielen weiteren Ländern sind an diesem Freitag Demonstrationen für mehr Klimaschutz geplant. Die Klimaschutzbewegung "Fridays For Future" rief zu einem weltweiten "Klimastreik" auf. Allein in Deutschland soll es Proteste in mehr als 200 Städten geben - so auch in Sachsen-Anhalt.

"Fridays for Future": Klimastreik in Halle beginnt am Steintor

Am Freitagmittag ab 13 Uhr sollen in Halle die Klimeproteste beginnen. Die Route beginnt am Steintor und führt über die Ludwig-Wucherer-Straße, den Universitätsring bis zum Leipziger Turm.

Klimaproteste auch in Magdeburg und Wittenberg

Nicht nur in Halle ist mit Klimastreiks zu rechnen. Die Bewegung "Fridays for Future" mobiliserte auch in Magdeburg und Wittenberg die Menschen, um am globalen Protest teilzunehmen. 

In einem  Interview mit der "Volksstimme" äußerte sich ein junger Magdeburger Klima-Aktivst über Umwelt- und soziale Fragen, die Demo und Klebe-Aktionen. Laut ihm stehe die heutige Protestaktion in Magdeburg unter dem Motto "People over profit" - also Menschen über Profit. Der Magdeburger Protest beginne um 15 Uhr am Alten Markt, in Wittenberg ebenfalls um 15 Uhr am Sowjetischen Ehrenfriedhof.

Klimastreik - erneuerbare Energien und Verkehrswende gefordert

Fridays For Future fordert, erneuerbare Energien "radikal auszubauen" und eine konsequente Verkehrswende schnell umzusetzen. Nötig sei dafür ein Sondervermögen von 100 Milliarden Euro. Damit solle dann auch allen Menschen der dauerhafte Zugang zu bezahlbarer Energie gewährleistet werden.

"Klimaschutz & sozialer Ausgleich sind kein Entweder-oder, sondern nur zusammen möglich", betont die Bewegung. Auch international müsse Klimagerechtigkeit hergestellt werden, armen Staaten müssten die Schulden erlassen werden.

Größere Demonstrationen sollen unter anderem in Berlin, Hamburg und Köln stattfinden. 270 Aktionen seien geplant. Zur Demonstration in der Berliner Innenstadt sind 8000 Teilnehmer angemeldet. Unterstützt wird der Aufruf von vielen Natur- und Umweltschutzverbänden.