Laschet: Sorge vor „bösem Erwachen“ nach Wahl

Von dpa
Armin Laschet (CDU) äußert sich bei einem Pressetermin.
Armin Laschet (CDU) äußert sich bei einem Pressetermin. Bernd von Jutrczenka/dpa

Dessau-Roßlau - CDU-Chef Armin Laschet hat vor einem „bösen Erwachen“ nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. Juni gewarnt und die Bürger zur Stimmabgabe aufgefordert. Es steht eine Menge auf dem Spiel, sagte Laschet während eines Besuches des Bauhaus Museums in Dessau-Roßlau mit seinem Amtskollegen aus Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff (CDU). Das Land brauche einen Ministerpräsidenten, der „versöhnt und nicht spaltet“. In Sachsen-Anhalt stellt die CDU nach jüngsten Umfragen die stärkste Kraft vor der AfD.

Laschet traf am Freitag zu einem zweitägigen Besuch bei Haseloff in Sachsen-Anhalt ein. Die beiden Christdemokraten machten am Freitag zunächst eine Führung durch das Bauhaus Museum in Dessau-Roßlau. Später stand noch ein Besuch im Städtischen Klinikum Dessau auf dem Programm, am Samstag geht es für Laschet und Haseloff dann unter anderem weiter nach Halle und zur Mitteldeutschen Braunkohlegesellschaft (Mibrag).

Am Sonntag in einer Woche sollen rund 1,8 Millionen Sachsen-Anhalter einen neuen Landtag wählen. Haseloff kann laut jüngsten Umfragen mit einer dritten Amtszeit rechnen.