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Mehr Imkereibetriebe in Sachsen-Anhalt

In Sachsen-Anhalt gibt es nicht nur mehr Bienenvölker, sondern auch mehr Imkerinnen und Imker - und sie werden wieder jünger. Das Land stellt Förderungen in Aussicht.

Von dpa
Eine Königin sitzt umringt von Honigbienen ihres Staates auf einer Wabe.
Eine Königin sitzt umringt von Honigbienen ihres Staates auf einer Wabe. Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Magdeburg - Immer mehr Menschen in Sachsen-Anhalt widmen sich der Imkerei. Die Zahl der Imkerinnen und Imker sei in diesem Jahr um gut 250 auf insgesamt knapp 3070 gewachsen, teilte das Landwirtschaftsministerium in Magdeburg auf Nachfrage mit. Sie kümmerten sich um insgesamt 25.624 Bienenvölker. Das seien gut 2200 mehr als im Vorjahr. Die meisten Imkerinnen und Imker betreiben die Bienenhaltung zum Nebenerwerb und als Freizeitbeschäftigung.

Nicht nur die Zahl der Imkerbetriebe und der Bienenvölker änderte sich. „Erfreulicherweise interessieren sich immer mehr junge Menschen für die Imkerei und sind dem Imkerverband beigetreten“, heißt es aus dem Ministerium. Das Durchschnittsalter sei seit 2011 von 63,3 auf aktuell 59 Jahre gesunken.

Das Ministerium hatte im vergangenen Jahr für Imkereien eine Fördersumme von insgesamt 250 000 Euro in Aussicht gestellt. 251 Anträge gingen den Angaben nach ein. Gefördert wurden beispielsweise Schulungen, die Analyse von Honig und Bienenwachs sowie der Kauf von Königinnen. Ab Mitte Juni können Imkerinnen und Imker Förderungen für das anstehende Imkereijahr 2021/2022 beantragen. Wer seinen Antrag bald einreiche, könne auf das Geld noch in diesem Jahr hoffen, so das Ministerium.