Islamisten

Nach Festnahme dauern Ermittlungen an

Hatte der IS einen Raubmord in Magdeburg geplant? Die Ermittlungen dazu dauern an, so die Berliner Generalstaatsanwaltschaft.

28.01.2018, 14:42

Berlin (dpa) l Nach der Festnahme von mutmaßlichen IS-Anhängern dauern die Ermittlungen weiter an. Der Sprecher der Berliner Generalstaatsanwaltschaft, Martin Steltner, sagte, dass zwei der Verdächtigen dem Untersuchungsrichter vorgeführt worden seien. Das Ergebnis sei ihm aber nicht bekannt. Eine Person sitzt bereits in Untersuchungshaft, zwei weitere wurden wegen fehlenden Tatverdachts wieder freigelassen.

Am 25. Januar waren unter der Regie der Berliner Staatsanwaltschaft mehrere Objekte in Sachsen durchsucht worden. Grund sei der Verdacht auf einen geplanten Raubmord in Magdeburg, hieß es. Gegenstand der Ermittlungen seien mögliche Verbindungen zur Terrororganisation Islamischer Staat (IS). Dabei ging es laut Staatsanwaltschaft auch um die Frage, ob der Raubmord zur Geldbeschaffung für den IS dienen sollte.

Es gebe Anknüpfungspunkte in Berlin, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Deswegen sei die Berliner Behörde zuständig. Was mit Anknüpfungspunkten genau gemeint ist, wurde aus ermittlungstaktischen Gründen nicht präzisiert.