21. Verhandlungstag zum Anschlag Nach Zeugenaussagen erfolgen im Attentäter-Prozess psychiatrische Gutachten am Fließband
Sechs Zeugen berichteten von dem Moment auf dem Weihnachtmarkt, der vieles für sie veränderte. Um die seelischen Verletzungen festzustellen, folgt nach der Zeugenaussage gleich vor Ort das psychiatrische Gutachten.
Aktualisiert: 03.03.2026, 13:13

Magdeburg - Es sind Momente, die das Leben der Zeugen verändert haben – auch wenn sie von dem Auto nicht direkt erfasst wurden. Die Bilder des Anschlagsabends am 20. Dezember 2024 lassen sie nie mehr los. Das Gericht muss nun alle jene psychisch Betroffenen vernehmen und psychiatrisch-forensisch begutachten lassen, die einer Verfahrensbeschränkung nicht zugestimmt haben. Im Kern geht es darum, ob eine Körperverletzung durch ein psychisches Trauma vorliegt oder nicht.
