Wernigerode/Schierke l Nach zwei Jahren Bauzeit wird am Samtsag das Museum im Brockenhaus auf Norddeutschlands höchstem Berg wieder für Besucher zugänglich. Die Arbeiten an der Außenfassade sind noch nicht abgeschlossen, aber die Aussichtsplattform ist bereits wieder begehbar – aus Sicherheitsgründen nur bis zu einer Windgeschwindigkeit von 60 km/h.

„Wir sind froh, dass die Ausstellung jetzt modern multimedial umgestaltet werden konnte“, so der Geschäftsführer des Brockenhauses, Christoph Lampert. Die alte Anlange hatte 18 Jahre lang bestanden. Eine der Neuerungen ist, dass noch mehr historische Filmaufnahmen abgerufen werden können. Eine Gucklochmauer gibt Einblicke von Ost nach West und umgedreht. Der neuen Ausstellung stehen 120 Quadratmeter mehr Ausstellungsfläche zur Verfügung. Dies kommt vor allem den alten DDR-Abhöranlagen zugute, die jetzt besser präsentiert werden können.

Fernrohre sind auf der Aussichtsplattform übrigens nicht zu finden - aus Witterungsbedingungen, wie Brockenhaus-Chef Lampert erklärt. Zudem sei bei jährlich durchschnittlich 300 Nebeltagen ohnehin nicht allzu viel zu erkennen. Der Eintritt zum Museum kostet 6 Euro für Erwachsene, 5 Euro ist der ermäßigte Preis und Kinder bezahlen 2 Euro.