Neue Suche nach ausgebüxtem Python bleibt ohne Erfolg

Von dpa
Eine Python zeigt ihre Zunge.
Eine Python zeigt ihre Zunge. Christophe Gateau/dpa/Symbolbild

Haldensleben - Von dem vor knapp zwei Wochen in Haldensleben entwischten Netzpython fehlt weiterhin jede Spur. Am Donnerstag hat die Stadt einen neuen Versuch unternommen, die Schlange zu finden - allerdings ohne Erfolg. Die Erfolgsaussichten waren nach Angaben von Sprecher Lutz Zimmermann schon zuvor als gering eingeschätzt worden. Mehrere Helfer hatten seit dem späten Nachmittag das Ufer der Ohre abgesucht - ausgehend von der Stelle, wo die Würgeschlange ausgebüxt war.

Die Aktion am Donnerstag sei der vorerst letzte Versuch gewesen, sagte Zimmermann. Danach seien lediglich noch Kontrollen der aufgestellten Rückzugskisten vorgesehen. Sie wurden mit Heizkissen ausgestattet, um das kälteempfindliche Tier anzulocken. Als sein natürlicher Lebensraum gelten die Tropen.

Die Schlange war am 24. Juli aus einer Wohnung in der Stadt im Landkreis Börde entkommen. Experten hatten nach Angaben der Stadt bestätigt, dass die Chancen, die Schlange zu finden, schlecht stehen.

Die Gefahr, die von dem Python ausgehe, wurde ebenfalls als gering eingestuft - sowohl für Menschen als auch für Haustiere wie Hunde und Katzen. Wer die Schlange entdeckt, sollte allerdings Versuche unterlassen, das Tier selbst einzufangen. Die Bevölkerung ist aufgerufen, in einem solchen Fall die Polizei oder Rettungsleitstelle zu informieren.