Ausschreitungen

Reaktionen auf FCM-Krawalle in Magdeburg

Der 1. FC Magdeburg distanziert sich von den gewaltbereiten Fans, die am Magdeburger Hasselbachplatz die Polizei mit Flaschen bewarfen.

Magdeburg l Nach den Ausschreitungen am Magdeburger Hasselbachplatz stellt der Verein auf Facebook klar: "Natürlich distanzieren wir uns von jedweder Form von Vandalismus oder Gewalt. Eines ist klar, solche „Leute" gehören nicht zur FCM-Familie." Denn nach der zunächst friedlichen Aufstiegsparty, begannen rund 150 Vermummte die Polizei mit Flaschen und Steinen zu bewerfen und Kameras zu zerstören. Erst kurz nach Mitternacht konnte die Polizei die Lage beruhigen. Dazu wurde unter anderem ein Wasserwerfer eingesetzt.

Innenminister Holger Stahlknecht äußerte sich via Facebook zu den Ausschreitungen: "Wenn Freudenstimmung in blinder Zerstörungswut und Gewalt endet, dann läuft gehörig etwas schief. Das hat nichts mit Fankultur zu tun. Ich bin schockiert und verurteile die Ausschreitungen auf das Schärfste. Das sind keine Fans, die so etwas machen."

Generell wurden die Ausschreitungen am Hasselbachplatz in Magdeburg in den sozialen Medien viel diskutiert. So schrieb Sandro Dadaczynski auf Twitter: "So machen einige wenige aus einem schönen Aufstiegsfest ihr ganz persönliches Frustereignis und beschmutzen so den Ruf von Magdeburg und Verein. Das sind keine Fans, sondern einfach nur randalierende Idioten!" Der Twitter-Nutzer "Cap" schrieb: "Solche Idioten sind keine Fans! Die wahren Fans haben zuvor friedlich im Stadion, am Hasselbachplatz oder zuhause gefeiert!"