Schandmal

Wittenberger „Judensau“ als Gedenkstätte

Die sogenannte „Judensau“ darf laut Urteil des Bundesgerichtshofes weiter an der Wittenberger Stadtkirche bleiben. Beendet ist die Debatte um das antijüdische Relief nicht.

Von Steffen Honig 21.06.2022, 20:00
Die Wittenberger Schmähplastik zeigt eine Sau, an deren Zitzen zwei Mneschen saugen, die druch  Spitzhüte als Juden erkennbar sind. Eine durch einen Hut als Rabbiner zu identifizierende Figur hebt den Schwanz der Sau und blickt ihr in den After.
Die Wittenberger Schmähplastik zeigt eine Sau, an deren Zitzen zwei Mneschen saugen, die druch Spitzhüte als Juden erkennbar sind. Eine durch einen Hut als Rabbiner zu identifizierende Figur hebt den Schwanz der Sau und blickt ihr in den After. imago images / epd

Wittenberg - Den Begriff „Judensau“ verwendet Jörg Bielig nicht gern – weil dieser von den Nationalsozialisten geprägt wurde. Bielig ist doppelt in den Streit um das mittelalterliche Relief involviert: Als Kustos des Wittenberger Schlosskirchen-Ensembles und ehrenamtlicher Vorsitzender des Gemeindekirchenrates der Stadtkirche und spricht lieber von der „Wittenberger Sau“.

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