GewerkschaftenAlles steht still? Ab Mittwoch könnten neue Warnstreiks drohen - und jeden treffen

Am heutigen Dienstag sind harte Tarifverhandlungen für die Angestellten und Azubis des öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen geplant. Sollte dies fehlschlagen, könnten die Warnstreiks, die ab Mittwoch möglich sind, fast jeden Bürger treffen.

Aktualisiert: 24.01.2023, 11:41
Verdi und andere Gewerkschaften: Schon ab Mittwoch könnten flächendeckend Warnstreiks drohen. Symbolbild:
Verdi und andere Gewerkschaften: Schon ab Mittwoch könnten flächendeckend Warnstreiks drohen. Symbolbild: dpa

Magdeburg/Halle (us) - Ab heute geht es offenbar mit den Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen in die nächste Rundel. Es geht offenbar um die höchsten Lohnforderungen seit Jahrzehnten. 

Ganze 10,5 Prozent sollen die Gewerkschaften für die über 2,4 Millionen Angestellten fordern, heißt es dabei unisono. Das bedeutet, mindestens 5000 Euro sollen jährlich zusätzlich in den Taschen der Bediensteten landen. Außerdem sollen Auszubildende 200 Euro mehr und eine Übernahmegarantie erhalten.

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Diesen Forderungen stehen die Arbeitgeber bislang skeptisch gegenüber. Deswegen sollen bereits die Termine für die nächsten Verhandlungsrunden für den 22./23. Februar und 27./29.März feststehen. Bis dahin kann es laut einem Bericht des "Spiegel" bereits ab Mittwoch, 25. Januar, zu Warnstreiks in allen Bereichen des öffentlichen Dienstes kommen. Das betreffe auch Kitas, den Nahverkehr und die Müllabfuhr, heißt es dort.