Schkopau l Im Saalekreis musste díe Polizei zu einer etwas anderen Rettungsaktion ausrücken. Am 28. Oktober wurde gemeldet, dass sich zwei Tiere direkt an den Gleisen der Bahnstrecke Erfurt-Leipzig/Halle befanden. Die Eisenbahnstrecke an den Rathmannsdorfer Teichen hielt allerdings ein Hindernis für die Schwäne bereit: Schallschutzwände. Vermutlich warden die Tiere deshalb orientierungslos.

Die Beamten organisierte daraufhin einen leeren Zug, mit dem sie bis zu den Schwänen heranfuhren. Während einer der Schwäne eingefangen werden konnte und mit den Beamten im Zug zurückfuhr, flog der zweite über die Schallschutzmauer weg und war somit in Sicherheit. Mit Schwan an Bord fuhren die Beamten aus der Gefahrenzone, bis zum Ende der Schallschutzwand heraus und setzten ihn an den nahegelegenen Rathmannsdorfer Teichen ins Wasser.

Ob die Tiere wieder zusammenfanden, konnten die Polizisten nicht mehr herausfinden - sie wurden von dem Zug wieder zu ihrem Einsatzfahrzeug gefahren. Schwan gut, alles gut.