Magdeburg (dpa) l Laut einer am Montag veröffentlichten vorläufigen Bilanz des Deutschen Wetterdienstes (DWD) lag die Durchschnittstemperatur im Land bei 18,1 Grad.

Damit war sie 2 Grad über dem Mittel der Referenzperiode der Jahre 1961 bis 1990. Bundesweit lag die Durchschnittstemperatur im Juni bei 16,8 Grad.

Niederschlag in Wanzleben

Am 13. Juni wurde die höchste Niederschlagsmenge an einem Tag seit Messbeginn in Sachsen-Anhalt gemessen: In Bottmersdorf und Klein Germersleben, Ortsteilen der Stadt Wanzleben in der Börde, erfassten die Meteorologen des DWD bei schweren Gewittern mehr als 133 Liter Niederschlagsmenge pro Quadratmeter.

Und noch einen Juni-Rekordwert gibt es aus dem Land: Am 1. Juni wurde laut DWD mit 0,5 Grad an der Station Oberharz beim Brocken die deutschlandweit niedrigste Temperatur in dem Sommermonat gemessen.

In die vorläufige Bilanz flossen erste Auswertungen der Daten von rund 2000 Messstationen bundesweit ein. Insgesamt zeigte sich das Juni-Wetter in Deutschland nach Angaben des DWD eher von seiner launenhaften Seite mit vielen Wechseln.