Wiesbaden/Magdeburg (dpa) l Die Zahl der Verkehrstoten in Sachsen-Anhalt ist im Jahr 2017 nahezu konstant geblieben. 132 Menschen verloren ihr Leben im Straßenverkehr, im Vorjahr waren es 133. Das teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag unter Berufung auf vorläufige Ergebnisse in Wiesbaden mit. Bundesweit sank die Zahl der Verkehrstoten auf ein Rekordtief. Insgesamt starben 3177 Menschen bei Unfällen, 29 weniger als im Vorjahr. Damit wurde der niedrigste Stand seit Beginn der Statistik vor mehr als 60 Jahren erreicht.

Den bislang vorliegenden Zahlen zufolge sank bundesweit vor allem die Zahl getöteter Autofahrer, auch die Zahl der getöteten Fußgänger ging zurück. Dagegen kamen unter anderem mehr Fahrer von Motorrädern und -rollern ums Leben.

Gemessen an der Einwohnerzahl war das Risiko, im Straßenverkehr zu sterben, in Sachsen-Anhalt und Brandenburg am höchsten. In beiden Bundesländern verunglückten den Angaben zufolge im vergangenen Jahr jeweils 59 Menschen auf eine Millionen Einwohner tödlich. In Berlin waren es im Vergleich dazu nur 10 Menschen.

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