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FreizeitKleine Yaks, Nashörner und co.: In diesen Sachsen-Anhalter Zoos kann man Tierbabys sehen

Die kleinen Tiere sind oft flauschig und süß anzusehen. Deswegen sind Tierbabys bei Gästen oft das Highlight ihres Besuchs im Zoo. In welchen großen Sachsen-Anhalter Zoos Besucher Tiernachwuchs sehen können.

Von Sophie Weinmann Aktualisiert: 29.11.2023, 19:07
Der Nachwuchs in Sachsen-Anhaltischen Zoos ist immer wieder ein Zuschauermagnet. Ende September wurde im Zoologischen Garten Magdeburg Tapir geboren.
Der Nachwuchs in Sachsen-Anhaltischen Zoos ist immer wieder ein Zuschauermagnet. Ende September wurde im Zoologischen Garten Magdeburg Tapir geboren. Bild: picture alliance/dpa | Klaus-Dietmar Gabbert

Magdeburg - Tierbabys sind in Zoos immer wieder ein Besuchermagnet, auch wenn viele Zoos die dort lebenden Tiere nicht aus diesem Grund züchten. Viele Tiere werden weggegeben, wenn sie alt genug sind und in der freien Wildbahn die Gruppe verlassen würden. In diesen Sachsen-Anhalter Zoos gab es Nachwuchs, den man zum Teil bei einem Besuch noch sehen kann.

Hirsche, Steinböcke, Yaks und Äffchen im Bergzoo  Halle

Im Bergzoo Halle sind 2023 bisher sogar einige Tierbabys auf die Welt gekommen. So kam im Mai ein kleiner Südbudu-Hirsch auf die Welt, der den Namen "Achilles" trägt. Die Westkaukasischen Steinböcke haben mit "Matze" im Mai und "Inge" im Juni zweimal Zuwachs bekommen.

Im August wurde bei den Yaks ein Junges geboren und auf den Namen "Breakfast" getauft. Unter den neuesten Zuwächsen ist ein Totenkopfäffchen, das im Oktober geboren wurde.

Zuchtprogramm in Magdeburg trägt Früchte

Im Magdeburger Zoo sind Ende September, Anfang und Ende Oktober 2023 drei Tierkinder auf die Welt gekommen: Die Tapire (28. September) und die östlichen Spitzmaulnashörner (8. Oktober) haben Nachwuchs bekommen. Das kleine Nashorn heißt Malia und ist ein Weibchen. 

 
Video: Niedlich, und inzwischen auf den Namen Malia getauft: Süßer Nashornnachwuchs im Zoo Magdeburg (Kamera, Bericht: Romy Bergmann / Schnitt: Bernd Stiasny)

Außerdem wurde bei den Weißnacken-Moorantilopen Ende Oktober ein Junges geboren. Der Zoo Magdeburg beteiligt sich an einem Zuchtprogramm für die gefährdete Art, deren Bestand in freier Wildbahn auf circa 4000 geschätzt wird.

Mehr zum Thema: Zoo Magdeburg: Warum es auch künftig keinen Nordeingang geben wird

Tiergarten Stendal gibt Haustiere auch an Privatpersonen ab

Wer in Stendal in den Tiergarten geht, wird auch noch einige Jungtiere sehen können. Wie die Pressestelle der Stadt auf Nachfrage mitteilt, wurden 2022 dort nämlich 57 Jungtiere geboren, 2023 bis Ende November 37. Diese insgesamt 94 Tierbabys verteilten sich unter anderem auf Zwergziegen, Quessantschafe, Damwild, Nandus, Servale und Hausesel. 

Zwei Quessantschafböcke wurden 2022 beim Tiergartenfest auf die Namen Max und Moritz getauft. Zwei Servale wurden auf die Namen Enzo und Cleo getauft, die beiden Hausesel Bille und Kailou.

Von den Jungtieren können Besucher noch die Servale Enzo und Cleo, eine Zwergziege, die beiden Hausesel und die Nandus im Tiergarten sehen. Die restlichen Servale sind in den Tierpark Klopfern gezogen und das Damwild in den Tierpark Essehof. Wie die Pressesprecherin mitteilt, werden Haustiere auch an Privatpersonen abgegeben.

Junge Äffchen im Zoo Aschersleben

Im Zoo Aschersleben wurden 2022 25 Tiere und bis Ende November 2023 19 Tiere geboren. Wie die Pressesprecherin Ann-Katrin Schütze mitteilt, sind von den Jungtieren nur noch die der Affenart Brazzameerkatzen im Zoo. Die Anderen wurden schon an diverse Zoos in Deutschland abgegeben. 

Die Jungtiere der Brazzameerkatzen orientieren sich lange an ihren Eltern, weswegen sie mindestens drei Jahre bei ihnen belassen werden. Genauer heißt das: Weibchen verlassen die Gruppe mit drei Jahren, Männchen mit maximal fünf Jahren. Die Pressesprecherin erklärt: "Je höher der Entwicklungsstand der Tiere, desto länger die Bindungsphase."

Laut Pressesprecherin bekämen im Zoo nicht alle Tiere einen Namen. Von denen, die seit Anfang 2022 dort geboren wurden, habe gar keines der Jungtiere vom Zoo einen Namen bekommen.

Junge Kängurus im Tiergarten Staßfurt

Im Tiergarten Staßfurt gab es im Jahr 2022 und bis Ende November 2023 16 Mal Nachwuchs. Darunter waren Kängurus, Minischweine, Quessantschafe, Owamboziegen und ein großer Mara, auch Pampashase genannt. Von den Tieren wurde keines auf einen Namen getauft.

Das Mara, die Schweine, eine der Ziegen und drei Schafe sind im Tiergarten Staßfurt geblieben und sollen auch weiterhin dort bleiben. Die anderen wurden an die Tierparks in Luckenwalde und Köthen abgegeben.