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Trotz Ausbaus: Noch immer wenige Auto-Ladepunkte im Land

Von dpa
Ein Elektroauto wird an einer Ladestation geladen.
Ein Elektroauto wird an einer Ladestation geladen. Martin Gerten/dpa/Symbolbild

Berlin/Magdeburg - Fahrer von Elektroautos müssen in Sachsen-Anhalt besonders lange nach öffentlich zugänglichen Ladepunkten suchen. In den vergangenen eineinhalb Jahren hat sich das Angebot im Land zwar fast verdoppelt, wie am Freitag veröffentlichte Zahlen des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zeigen. Demnach stieg die Anzahl die Anzahl öffentlich zugänglicher Ladesäulen in Sachsen Anhalt von 337 im Ende 2019 auf 701 im Mai dieses Jahres. Das war in absoluten Zahlen jedoch noch immer der drittgeringste Wert aller Flächenländer.

Nur in Mecklenburg-Vorpommern (358) und dem Saarland (291) gab es weniger. Auch bei der Versorgung pro Einwohner liegt Sachsen-Anhalt weiter im hinteren Bereich. Kommen im Bundesschnitt auf 100.000 Einwohner 48,24 Ladepunkte, waren es in Sachsen-Anhalt nur 31,94.

Im Gesamtvergleich der Flächenländer schnitt Bayern in der jüngsten Erhebung erneut am besten ab. Im Schnitt kamen im Freistaat im Mai durchschnittlich etwa 64,1 frei zugängliche Ladepunkte auf 100.000 Einwohner. Das benachbarte Baden-Württemberg lag bei der Dichte öffentlicher Ladepunkte mit knapp 64,0 knapp dahinter. Es folgte Niedersachsen, wo statistisch 51,0 Punkte auf 100 000 Menschen entfielen. An letzter Stelle lag Mecklenburg-Vorpommern mit im Schnitt 22,3 Ladepunkten.