Verbandsgericht kippt Landespokalregelung in Sachsen-Anhalt

Von dpa
Eine Statue der Justitia hält die Waage.
Eine Statue der Justitia hält die Waage. picture alliance/dpa/Symbolbild

Magdeburg - Das Verbandsgericht des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt hat die Pokallösung gekippt. Ursprünglich hatte der Wettbewerb eingefroren und in der Saison 2021/22 fortgesetzt werden sollen. Den Teilnehmer am DFB-Pokal 2021/22 sollten die beiden Drittligisten des Landes, der Hallesche FC und der 1. FC Magdeburg, am Sonnabend (16.00 Uhr/MDR) in Halberstadt ausspielen.

Siebtligist SV Graf Zeppelin Abtsdorf hatte dagegen geklagt, war in erster Instanz unterlegen und hatte Berufung eingelegt. Das Verbandsgericht hat die Berufung am Freitag zwar zurückgewiesen, gleichzeitig aber auch den Verbandsbeschluss gekippt. Der Fall geht nun vor das Schiedsgericht des Fußballverbandes. Hintergrund waren Streitigkeiten um das „Freilos“ der beiden Drittligisten für das Qualifikationsspiel sowie die Verteilung der Pokaleinnahmen.

Die Partie zwischen den beiden Drittligisten am Samstag in Halberstadt soll dennoch ausgetragen werden, auch wenn der sportliche Wert völlig unklar ist. Wie der Teilnehmer aus Sachsen-Anhalt an der ersten Rundes des DFB-Pokals bestimmt werden soll, müssen nun die Sportgerichte klären.