Wasserbüffel starben an Erschöpfung
Tangerhütte (dpa/sa) - Die im Landkreis Stendal verendeten Wasserbüffel sind an Erschöpfung gestorben. Drei der vier toten Tiere seien untersucht und ein Tod durch Ertrinken nach ärztlichen Angaben ausgeschlossen worden, teilte der Landkreis am Donnerstag mit. Das vierte Tier war nach seiner Bergung aus dem Gewässer auf der Weide in ärztlicher Versorgung gewesen, aber dennoch gestorben.
Die Tiere hatten am vergangenen Wochenende gebadet, vier Ausgänge sollten ihnen den Ausstieg ermöglichen. Nach Einschätzung des Amtstierarztes sei ein Ausgang aufgrund des sinkenden Wasserspiegels zur Falle geworden. Die Tiere hätten immer wieder versucht, aus dem Wasser heraus zu gelangen und seien schließlich einem Herzstillstand erlegen.
Der Landkreis hatte kurz nach dem Unglück angeordnet, dass die restliche Herde auf ein anderes Gelände gebracht wird. Insgesamt waren den Angaben zufolge 24 Wasserbüffel auf der Weide.