Magdeburg l Erst blitzt es, dann rumpelt es und ehe man sich versieht, ist alles weiß. So ging es am Mittwochabend vielen Menschen in Sachsen-Anhalt. Eine Kaltfront, welche aus Richtung Norden einmal durch das gesamte Bundesland zog, hinterließ überall das gleiche Bild: Ein paar Zentimeter Schnee und teils glatte Straßen. Im Magdeburger Stadtteil Rothensee waren während des Wintergewitters binnen weniger Minuten bis zu sieben Zentimeter Neuschnee gefallen.

Auf den umliegenden Autobahnen, der A14 und der A2, sorgte der Schnee für erhebliche Einschränkungen. Auf der A14, zwischen den Anschlussstellen Magdeburg-Reform und Magdeburg-Sudenburg, ging es teilweise nur noch im Schritttempo voran, da nicht nur die Sicht extrem schlecht war, sondern auch Schneeglätte eingesetzt hatte. Bei Haldensleben stellte sich ein Lastwagen am Mittwochabend quer. Trotzdem ist es nach Polizeiangaben verhältnismäßig ruhig geblieben. Es ereigneten sich nur wenige Unfälle. Mit wetterbedingten Verkehrsbehinderungen wird trotzdem im Laufe des Tages gerechnet.

Aktuell gibt es noch Einschränkungen im Süden von Sachsen-Anhalt. Hier sind die Straßenmeistereien seit Stunden mit Räumfahrzeugen im Einsatz. Bei der Deutschen Bahn ist es nach eigenen Angaben in allen drei Bundesländern am frühen Morgen bisher zu keinen wetterbedingten Beeinträchtigungen gekommen.

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