Magdeburg (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt sind binnen eines Tages 417 Corona-Neuinfektionen gemeldet worden. Die Zahl der Infizierten lag damit Montagnachmittag bei 8650, wie das Sozialministerium in Magdeburg mitteilte. Die Sieben-Tage-Inzidenz erreichte demnach einen Wert von 215,28 und lag damit nur geringfügig über den am Vortag gemeldeten 213,78. Das war die geringste Zahl von Ansteckungen je 100 000 Einwohner und sieben Tage der vergangenen zwei Wochen gewesen. Bundesweit war Sachsen-Anhalt laut Robert Koch-Institut mit Erhebungszeitpunkt Mitternacht dennoch negatives bundesweites Schlusslicht beim Infektionsgeschehen.

Laut Sozialministerium wurden von Sonntag bis Montag 58 neue Sterbefälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus bekannt. Die Summe seit Beginn der Pandemie erhöhte sich damit auf 1520.

Die mit Abstand höchste Inzidenz im Land hatte am Montag laut Ministerium der Burgenlandkreis mit einer Inzidenz von 460,73. Das RKI führte den Landkreis als den mit der höchsten Inzidenz bundesweit.

Unterdessen sind in Sachsen-Anhalt 184 Intensiv- und Beatmungsbetten mit Covid-19-Patienten belegt, 108 Menschen werden künstlich beatmet. In Sachsen-Anhalt sind seit Beginn der Pandemie 49 019 Corona-Fälle erfasst und 4346 Erkrankte in Krankenhäusern behandelt worden.

Seit Beginn der Impfungen haben landesweit 42 149 Menschen die erste Spritze bekommen, 11 482 auch die zweite.

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Pressemitteilung Sozialministerium

Übersicht des Landesamtes für Verbraucherschutz zu den Covid-19-Fällen in Sachsen-Anhalt