Könnern (dpa/sa) - Nach einem schweren Lkw-Unfall bleibt die Autobahn 14 in Fahrtrichtung Dresden im sachsen-anhaltischen Salzlandkreis möglicherweise bis Samstagmittag gesperrt. Voraussichtlich könne die Autobahn zwischen Plötzkau und Könnern erst dann wieder für den Verkehr freigegeben werden, sagte eine Sprecherin der Autobahnpolizei am Freitag. Grund seien die Sanierungsarbeiten an der Fahrbahn, die durch das Feuer nach einem Unfall mit drei beteiligten Fahrzeugen notwendig geworden sein.

Bei dem Crash war am Donnerstagabend ein 25 Jahre alter Sattelzug-Fahrer an einem Stauende auf einen Lastwagen mit Anhänger aufgefahren. Durch den Aufprall wurde der Lastwagen in einen Kleintransporter mit Anhänger geschoben. Der 25-Jährige wurde schwer verletzt, konnte sich aber nach Angaben der Sprecherin selbst aus seinem Fahrerhaus befreien. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Fahrer der beiden gerammten Fahrzeuge blieben unverletzt. Der mit Fahrzeugteilen beladene Sattelzug brannte komplett aus. Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf rund 220 000 Euro.

Wie sich herausgestellt habe, sei die Fahrbahn durch das Feuer derart stark in Mitleidenschaft gezogen worden, dass die Fahrbahnoberfläche abgefräst werden musste, sagte die Polizeisprecherin. Der neue Fahrbahnbelag müsse mindestens 24 Stunden aushärten, bevor er wieder befahren werden könne. Bis die Sperrung in Richtung Dresden aufgehoben werden könne, werde der Verkehr an der Anschlussstelle Plötzkau abgeleitet und an der Anschlussstelle Könnern wieder auf die Autobahn zurückgeführt.