Erfurt (dpa/th) - In Thüringen ist in diesem Jahr weniger Spargel angebaut worden. Die Fläche, auf der das Frühlingsgemüse wuchs, verringerte sich um zwölf Prozent auf 256 Hektar im Vergleich zu 2018, wie das Statistische Landesamt am Dienstag in Erfurt mitteilte. Pro Hektar seien neun Tonnen des Spargel gestochen worden - 12 Prozent mehr als im langjährigen Mittel. Insgesamt sank die Erntemenge jedoch um rund 400 Tonnen auf 2200 Tonnen. Spargel wird vor allem im Unstrut-Hainich-Kreis, aber auch im Altenburger Land angebaut.

Thüringen gehört zu den kleinen Spargelanbaugebieten in Deutschland. Die Saison war in diesem Jahr relativ spät ab Mitte April gestartet. Sie geht traditionell bis zum 24. Juni - dem Johannistag.