Magdeburg (dpa/sa) - Für Bau- und Tierschutzprojekte sowie die Öffentlichkeitsarbeit können Tierheime finanzielle Unterstützung vom Land bekommen. Der Fördertopf sei in diesem Jahr mit 88 000 Euro gefüllt, teilte das Agrarministerium in Magdeburg mit. Bis 30. Juni können gemeinnützige Vereine und Verbände mit Tierheimbetrieb oder Tierhaltung das Geld beantragen. Maximal gebe es für ein Projekt 10 000 Euro, der Eigenanteil liege bei zehn Prozent. Zuständig ist laut Ministerium das Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten Altmark in Salzwedel.

"Die Tierheime brauchen unsere Unterstützung, vor allem weil oft das Geld für Umbauten fehlt", sagte Agrarministerin Claudia Dalbert (Grüne) laut Mitteilung. Deshalb fördere das Land Maßnahmen, die zu besonders tierwohlgerechten Haltungsbedingungen führen. "Den Tieren soll es so gut wie möglich gehen", sagte Dalbert. Engagierte Helferinnen und Helfer würden dafür viele Stunden ihrer Freizeit investieren. "Dieser persönliche Einsatz verdient Respekt." 

Haltungsbedingungen in Tierheimen müssen gesetzlichen Mindestanforderungen entsprechen, weil sie Voraussetzung für die Erlaubnis zum Betreiben eines Tierheimes nach dem Tierschutzgesetz seien. Mit der Förderung können Projekte für tiergerechte Haltungsbedingungen finanziert werden, die über den gesetzlichen Normen liegen, hieß es.