Magdeburg (dpa/sa) - Wie umgehen mit dem Wolf? Welche Vorkehrungen treffen wir für die Saisonarbeiter? Unter anderem zu diesen Fragen äußert sich heute der Bauernverband Sachsen-Anhalt in Magdeburg, der sich vorab auf die Themenschwerpunkte für das Jahr 2021 verständigt hat. Der Verband werde sich demnach unter anderem dafür einsetzen, dass Saisonarbeitskräften die Einreise erlaubt werde, sagte ein Sprecher des Verbandes. Bereits im Frühjahr sei man auf deren Hilfe angewiesen.

Im vergangenen Jahr waren nach Angaben des Verbandes mehr als 40 000 Saisonkräfte bundesweit mit dem Flugzeug eingereist und unter besonderen Hygienekonzepten untergebracht worden. Die aktuelle Einreiseverordnung erlaubt die Einreise von Saisonarbeitskräften, wenn diese spätestens 48 Stunden nach Einreise einen negativen Corona-Test vorweisen können. Der Test darf frühestens 48 Stunden vor der Einreise durchgeführt worden sein.

Auf der Tagesordnung stehe auch der Schutz vor der Afrikanischen Schweinepest, sagte der Sprecher: Es solle darum gehen, welche Rolle die Landesregierung bei der Bekämpfung des Problems einnehme. Zuletzt hatte der Landkreis Jerichower Land in Eigenregie spezielle Schutzzäune angeschafft. Bislang ist in Sachsen-Anhalt noch kein Fall der Seuche bekannt. Allerdings ist die für den Menschen unbedenkliche Krankheit bereits in Sachsen und Brandenburg aufgetreten. Haus- und Wildschweine sterben fast immer, wenn sie sich mit dem Erreger infizieren.

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