Halle (dpa/sa) - Ein orientierungsloser Mann ist in der Nähe von Röblingen am See (Landkreis Mansfeld-Südharz) im Gleisbett gelaufen, um in einen anderen Ort zu gelangen. Der 37-Jährige sei am Donnerstag von Polizisten in dem kleinen Ort Erdeborn aus der lebensgefährlichen Situation geholt worden, wie die Bundespolizei am Freitag mitteilte. Als die Beamten den Betrunkenen über seine Leichtsinnigkeit aufklärten, gab er an, den Weg in das rund 14 Kilometer entfernte Teutschenthal nicht zu kennen. Daher habe er die Strecke größtenteils entlang der Schienen laufen wollen. Laut Bundespolizei hat ein 100 Stundenkilometer schneller Zug einen Bremsweg von etwa 1000 Metern. Nach Angaben nach setzten sich immer wieder Menschen dem lebensgefährlichen Risiko aus und liefen im Gleisbett.