Berlin (dpa) - Mit vier Millionen Euro fördert der Bund Kulturprojekte in Ostdeutschland. Im Rahmen des Programmes ist finanzielle Unterstützung für aktuell 30 Projekte vorgesehen.

Zuschüsse angekündigt sind nach Angaben vom Mittwoch unter anderem für Vorbereitungen der Ausstellung "75 Jahre Potsdamer Konferenz" im Schloss Cecilienhof in Potsdam, die mediale Ausstellungstechnik im Bauhaus Denkmal Bundesschule Bernau, die Sanierung des Besucherzentrums im Historisch-Technischen Museum Peenemünde, die Neugestaltung einzelner Bereiche der Dauerausstellung im Deutschen Hygiene-Museum Dresden, die Sanierung der Galerie im Schloss Mosigkau in Dessau und die Ausstellung "Cranach und die Memoria der Reformation" in der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar.

"Mit dem Programm erhalten und modernisieren wir eine Vielzahl hervorragender und national bedeutsamer Kultureinrichtungen im Osten Deutschlands", sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters laut Mitteilung. Sie kündigte an, das Programm werde im kommenden Jahr auf ganz Deutschland ausgeweitet. "Aus der zunächst auf Ostdeutschland zugeschnittenen Investitionshilfe wird dadurch ein Gewinn für alle." Seit 2004 hat der Bund insgesamt rund 87 Millionen Euro für Kultureinrichtungen und -projekte bereitgestellt. Die Mittel werden durch Länder, Kommunen und Dritte kofinanziert.

Mitteilung Förderung