Magdeburg (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt unterstützt die Bundeswehr derzeit mit rund 240 Soldatinnen und Soldaten die Gesundheitsämter, Alten- und Pflegeheime sowie Impfzentren in der Corona-Pandemie. Seit Montag würden in den Impfzentren etwa 110 Kräfte eingewiesen und nähmen im Anschluss ihre Arbeit als "Helfende Hände" auf, teilte das Landeskommando Sachsen-Anhalt in Magdeburg mit. Diese Unterstützung sei bis Ende März geplant. Zudem stehe ein Arzttrupp mit einem Bundeswehr-Arzt und zwei Sanitätssoldaten als mobiles Impfteam zur Verfügung.

Schon länger unterstützen Soldatinnen und Soldaten zwölf Gesundheitsämter etwa bei der Nachverfolgung von Infektionsketten. Dort seien 90 Kräfte im Einsatz. Hinzu kämen rund 40 in Alten- und Pflegeheimen. Dabei gehe es um die organisatorische Unterstützung der Einrichtungen. Die Soldatinnen und Soldaten kämen von den Standorten Havelberg, Burg und Weißenfels.