Magdeburg (dpa/sa) - Warum geht es beim Impfen kaum voran, sollten Lehrerinnen und Lehrer früher geimpft werden und wann bekommen Menschen den Schutz, die ihre Angehörigen pflegen? Unter anderem diese Fragen wollen die Abgeordneten des sachsen-anhaltischen Landtags heute (9.00 Uhr) auf ihrer ersten Sitzung im neuen Jahr beraten.

Die Linke hat zu dem Thema eine Aktuelle Debatte auf die Tagesordnung der Sitzung am Donnerstag gepackt, auch in der Regierungsbefragung davor und in weiteren Tagesordnungspunkten am Freitag soll es um die Pandemie und die Schutzimpfungen gehen.

Linken-Fraktionschef Thomas Lippmann sprach am Mittwoch von einem "Impftheater" und kritisierte vor allem "unglaubliche Schwierigkeiten und Kuriositäten bei der Terminvergabe". Die Vorsitzende der SPD-Fraktion, Katja Pähle, nannte die Impfungen "das Licht am Ende des Corona-Tunnels", äußerte aber Enttäuschung über die Ergebnisse des Impfgipfels am Montag. Sachsen-Anhalt könne noch immer nicht sicher planen, wann es wie viele Impfdosen bekomme.

Nicht alle Punkte der Tagesordnung am Donnerstag haben aber mit Corona zutun. Unter anderem soll nach der Regierungsbefragung Umweltministerin Claudia Dalbert (Grüne) eine Regierungserklärung abgeben. Dabei will die Ministerin auf den Zustand der Wälder Sachsen-Anhalts eingehen und einen Ausblick auf die Forstpolitik des Landes geben. In Sachsen-Anhalt sind in den vergangenen Jahren Millionen von Bäumen in Folge von Extremwetter und Schädlingsbefall abgestorben.

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