Dessau-Roßlau (dpa/sa) - Am Landgericht Dessau-Roßlau hat eine 44-Jährige gestanden, ihren Mann im vergangenen Sommer mit einem Obstmesser erstochen zu haben. Die Frau legte zu Beginn des Totschlagsprozesses am Freitag ein umfassendes Geständnis ab. Während ihrer Aussage brach sie immer wieder in Tränen aus, entschuldigte sich und erklärte, es tue ihr leid. Die Anklage geht davon aus, dass die Frau im Zustand verminderter Schuldfähigkeit gehandelt hat, da sie zum Zeitpunkt der Tat stark angetrunken gewesen sei. Die Tat geschah im Juli 2017 in einem Garten in Zörbig (Anhalt-Bitterfeld).