Halle (dpa/sa) - In Sachsen-Anhalt sind erneut mehr Wohnhäuser genehmigt worden. Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohngebäude stieg im zweiten Quartal 2018 im Vergleich zum ersten um zehn Prozent auf 1022, wie das Statistische Landesamt am Freitag in Halle mitteilte. Bei Bauvorhaben für Gewerbe und andere Nicht-Wohn-Zwecke gab es hingegen einen Rückgang um ein Drittel. Bei den genehmigten Projekten lagen die Landkreise Börde (148), Saalekreis (124) und Harz (121) vor den Großstädten.

Magdeburg sei hingegen Spitzenreiter, wenn es um die Baukosten gehe, hieß es. Insgesamt wurden im Land Vorhaben in Höhe von 323 Millionen Euro genehmigt. Jeder vierte Euro davon soll in die knapp 110 Bauprojekte in Magdeburg fließen. Überwiegend würden Neubauten angemeldet, gut ein Drittel der Baugenehmigungen werde seit Längerem relativ stabil für Bauarbeiten in bestehenden Gebäuden erteilt.

Mitteilung des Statistischen Landesamts zu Baugenehmigungen