Halle (dpa/sa) - Die Fischzuchtbetriebe in Sachsen-Anhalt haben im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2017 deutlich weniger Fische produziert. Mit gut 334 Tonnen Fisch erzeugten sie 110 Tonnen oder fast 25 Prozent weniger, wie das Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt am Mittwoch in Halle mitteilte. Gründe für den starken Rückgang wurden nicht genannt.

Wichtigste Fischart war mit einem Anteil von 72 Prozent an der Gesamterzeugung war die Regenbogenforelle. Gut 240 Tonnen im vergangenen Jahr ein Minus von 83 Tonnen oder fast 26 Prozent. An zweiter Stelle stand mit einem Anteil von 12,5 Prozent der "Gemeine Karpfen". Auch von ihm wurden mit knapp 42 Tonnen weniger erzeugt als im Vorjahr (62 Tonnen).

Mit einem Anteil von 8,8 Prozent an der Gesamtproduktion folgte die Lachsforelle. 29,6 Tonnen bedeuteten einen leichten Zuwachs um eine Tonne im Vergleich zum Vorjahr.

Mitteilung des Landesamtes für Statistik