Magdeburg (dpa/sa) - Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) sieht in seiner Forderung nach einer Begrenzung der Zuwanderung von Flüchtlingen keinen Widerspruch zu Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Deutschland müsse aus dem Notfallmodus und in einen Integrationsmodus gehen, sagte er in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur. Haseloff hatte die Zahl von 12 000 Flüchtlingen pro Jahr als Obergrenze für die Integrationsfähigkeit Sachsen-Anhalts genannt. In diesem Jahr rechne er mit 40 000 Flüchtlingen im Land, zuletzt waren es mehr als 10 000 im Monat. Das halten wir so auf Dauer nicht durch, sagte Haseloff.