Die schönsten Bilder im Weiß Schnee, Schneemänner und Schlitten fahren: So schön ist der Winter bei uns
Schnee ist das, was noch fehlte, um den Winter perfekt zu machen. Die weiße Schicht scheint eine neue Welt hervorzubringen. So schön ist es mit Schnee! Zeigen Sie uns auch Ihr schönstes Winterbild.

Jerichower Land - Wie Puderzucker liegt der Schnee auf allem. Am Wochenende gab es endlich den ersehnten Schnee, der den Winter erst vollkommen macht. Da wird gerne der Schlitten rausgeholt, Schneemänner gebaut und der Fotoapparat gezückt. Haben auch Sie schöne Winterfotos? Dann schicken Sie sie uns gerne zu unter redaktion.burg@volksstimme.de.
Ein paar erste Eindrücke haben unsere Reporter schon eingesammelt - wir freuen uns auf Bilder von Ihnen.

Es hat geschneit. Auch in Gommern. Bisher zwar nicht sonderlich viel, aber dennoch waren einige Familien mit Kindern am Wochenende unterwegs, um einen Spaziergang mit einer kleinen Schlittenfahrt zu kombinieren.
Vor allem aus der Vogelperspektive zeigte sich das malerische Bild: Gommern war mit einer zarten Schicht „Puderzucker“ überzogen. Und die Wetterprognosen für die nächsten Tage sehen auch gut aus. Die Temperaturen sollen nachts immer im einstelligen Minusbereich liegen, tagsüber um die Null Grad pendeln. Das ganze kombiniert mit Niederschlägen würde Gutes verheißen: Schnellfall.
Weiße Weihnacht zuletzt 2010 überall in Deutschland
Apropos „weiße Weihnacht“: Zuletzt gab es im Jahr 2010 flächendeckend in ganz Deutschland rund um Weihnachten Schnee. Damals war es das Tief „Scarlett“, das für die weiße Pracht sorgte. Seither warten wir auf eine deutschlandweit geschlossene Schneedecke zur Weihnachtszeit.

Wohl um große Liebe zu beweisen, hat sich eine nicht bekannte Person in Möckern auf dünnes Eis begeben. Gut zu erkennen ist das überdimensionale Herz, das mit Hilfe von Tippelschritten auf den zugefrorenen Wassergraben im Schlosspark gemalt worden ist. Ob mit dem eiskalten Herz tatsächlich die Zuneigung der oder des Angebeteten entflammt werden konnte, ist nicht bekannt.
Das Betreten von Eisflächen ist verboten
Möglicherweise geriet aber das Blut der Ordnungsamtsmitarbeiter der Stadt Möckern in Wallung. Schließlich besagt Paragraf 9 der Gefahrenabwehrverordnung der Stadt, dass das Betreten und Befahren von Eisflächen aller Gewässer im Gebiet der Stadt Möckern verboten ist. Eine Freigabe müsste durch die Stadtverwaltung Möckern zuerst ortsüblich bekannt gegeben werden. Schon aus Sicherheitsgründen verbietet sich der allzu frühe Schritt aufs Eis.
Zum Glück kratzte der unbekannte Herzbube oder die Herzdame nur an der Eisoberfläche. Löcher ins Eis öffentlicher Gewässer dürfen nämlich nur „zum Zwecke der ordnungsgemäßen Ausübung des Fischereirechts sowie zur Löschwasserentnahme geschlagen oder gebohrt werden“.

Appropos Eis: Vor ein paar Tagen, als es deutlich unter null Grad waren, da hatte der Kulk in Gommern eine ordentliche Eisschicht bekommen. Gut war man beraten das Eis nicht zu betreten - Unverbesserliche gab es aber trotzdem. Meldungen eines Einbruches gab es - zum Glück - nicht.

Gerade im Jerichower Land wagten am Wochenende viele einen Waldspaziergang. Denn ein Spaziergang im zugeschneiten Wald ist magisch. Der Klang ist anders. Der Schnee kirscht schön unter den Schritten. Im Wald rings um Genthin waren viele Speziergänger unterwegs.

Natürlich ist auch Magdeburg mit Weiß überzogen. Und auch hier regt der Schnee zur Kreativität an: Diese Schneemann-Familie hat sich in jedem Fall schon mal den besten Ausblick gesucht, den man so in der Landeshauptsatdt haben kann.

Auch ums Eck', nämlich an der Elbe im Salzlandkreis/Anhalt-Bitterfeld wurde es nochmal so schön mit dem Schnee. Nachdem es am Sonntag hell geworden war, hörte man ein selten gewordenes Geräusch in Walternienburg: Schneeschieber auf Pflaster. Die Anwohner befreiten die Gehwege vor ihren Häusern mehr oder weniger früh vom Schnee.
An der 756 Meter langen Eisenbahnbrücke bei Barby, die auch die Nuthe überspannt, herrschte dagegen winterliche Stille. Sie verbindet den Salzlandkreis mit Anhalt-Bitterfeld. Besonders in der wärmeren Jahreszeit kommt dem Bauwerk eine große Bedeutung zu, wenn Radtouristen den Elberadwanderweg verlassen, um das Ringheiligtum bei Pömmelte zu besuchen.
Mit der Probebelastung am 3. Oktober 1877 war das Bauwerk fertiggestellt, über das seit 2004 kein Zug mehr rollt. Die Kosten betrugen am Ende über zwei Millionen Goldmark. Die Inbetriebnahme der zweigleisigen Strecke fand am 15. April 1879 statt.